Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

Filter

Ergebnisse 39
„Ich biete die Schulungen an, weil die meisten meiner Auszubildenden Hausfrauen sind. Ich will ihnen die Möglichkeit geben, in einer sicheren Umgebung zu lernen und außerdem noch ein wenig Geld zu verdienen.“
Mit Nadel und Stift zu mehr „Frauen-Power“: Jungunternehmerin Hasina Majidy bildet in Kabul Schneiderinnen aus und bringt ihnen obendrein Lesen und Schreiben oder Englisch bei. Zugleich hat sie mit ihrer Kleiderproduktion Großes vor – bis nach Deutschland will sie ihre Kreationen vermarkten. Das...
„Die Berufsschulen spielen eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung Afghanistans“
Berufliche Bildung ist ein Schlüssel für wirtschaftliche Entwicklung Afghanistans. Das Programm „Förderung der beruflichen Bildung“ (TVET) unterstützt den Aufbau eines landesweiten Berufsschulsystems, um dringend benötigte Fachkräfte auszubilden
„Wir wollen durch den Mitverkauf der Waren andere Frauen dazu ermutigen, ihr eigenes Geld zu verdienen“
In der nordostafghanischen Provinz Badakhshan nehmen Produzentinnen den Verkauf ihrer Waren nun selbst in die Hand: Mit deutscher Unterstützung entstand ein Geschäftszentrum speziell für Frauen. Dort können Unternehmerinnen sicher Handel treiben und sie verdienen deutlich mehr, weil sie keine...
Fatima lived as a refugee in Iran before setting up a small grocery store in Karthe Wahdat.
„Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kinder hier eine bessere Zukunft haben werden.”
Eine Straße kann eine Initialzündung für wirtschaftlichen Aufschwung sein. Der Regionale Infrastrukturentwicklungsfonds (RIDF) finanziert Straßenbauprojekte im Norden Afghanistans, die dringend benötigt werden – und den Alltag vieler Menschen erleichtert
„Da ich während des Praktikums in einem ähnlichen Umfeld tätig war, fiel mir die Aufnahmeprüfung für meinen jetzigen Job ziemlich leicht und ich habe mir die Stelle gesichert.“
Ein sechsmonatiges Praktikum bereitet junge Juristinnen und Juristen in Afghanistan auf die Berufspraxis vor. Für viele ist das Praktikum der Einstieg in eine vielversprechende Karriere.
„Für mich ist es ein großes Glück, finanziell unabhängig zu sein und gemeinsam mit meinem Mann dafür zu kämpfen, dass wir ein Leben ohne Armut führen können.“
Sie sind aus Deutschland nach Afghanistan zurückgekehrt und haben sich mit Hilfe des Programms „Perspektive Heimat“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein neues Leben aufgebaut: Tahera Mehdawi (32) hat an einen Kurs zur Legehennenhaltung belegt und ein...
„Aus jedem Quadratmeter könnten wir etwa 6,5 Kilowatt Solarstrom pro Tag erzeugen. Das ist ein außergewöhnliches Produktivitätsniveau."
Solarstrom ist eine Chance für Afghanistan: Mit der Kraft der Sonne soll die Energieversorgung im Land besser und sauberer werden. Erste Projekte beweisen: Es funktioniert.
„Ich konnte mir kaum vorstellen, dass eines Tages mein Traum von einer Stelle in einer öffentlichen Verwaltung Wirklichkeit werden würde.“
Ein kleines Büro in der Provinzverwaltung von Balkh: Schreibtisch, Computer, Rechenmaschine und jede Menge Papiere. Hier ist Trina Yakhdiwal am Ziel ihrer Träume angelangt: „Ich wollte immer schon im öffentlichen Dienst arbeiten“, sagt die 26-jährige Hochschulabsolventin.
„Ich unterstütze die Ärzte vor Ort vor allem bei komplizierten Fällen“
Es ist ein sonniger Wintertag. Dr. Muhammad Tahir ist in Peschawar (Pakistan) unterwegs, als sein Mobiltelefon klingelt. Er weiß: Jetzt zählt jede Sekunde.
„Bevor der Park instandgesetzt wurde, war er ein schlechter Ort, insbesondere für die Jugend. Jetzt ist die Gegend grün, sicher, ein Erholungsort, der auch für Kinder geeignet ist“
Das Kabuler Stadtviertel Char Deh wandelt sich vom Problemquartier zum lebenswerten Ort. Zu verdanken ist das einem vom Auswärtigen Amt durch die KfW finanzierten Projekt des Aga Khan Trust for Culture. Die Partner schnürten ein Gesamtpaket für Char Deh, das Naherholung, Infrastruktur und...