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Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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Ergebnisse 36
Fatima lived as a refugee in Iran before setting up a small grocery store in Karthe Wahdat.
„Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kinder hier eine bessere Zukunft haben werden.”
Eine Straße kann eine Initialzündung für wirtschaftlichen Aufschwung sein. Der Regionale Infrastrukturentwicklungsfonds (RIDF) finanziert Straßenbauprojekte im Norden Afghanistans, die dringend benötigt werden – und den Alltag vieler Menschen erleichtert
„Da ich während des Praktikums in einem ähnlichen Umfeld tätig war, fiel mir die Aufnahmeprüfung für meinen jetzigen Job ziemlich leicht und ich habe mir die Stelle gesichert.“
Ein sechsmonatiges Praktikum bereitet junge Juristinnen und Juristen in Afghanistan auf die Berufspraxis vor. Für viele ist das Praktikum der Einstieg in eine vielversprechende Karriere.
„Für mich ist es ein großes Glück, finanziell unabhängig zu sein und gemeinsam mit meinem Mann dafür zu kämpfen, dass wir ein Leben ohne Armut führen können.“
Sie sind aus Deutschland nach Afghanistan zurückgekehrt und haben sich mit Hilfe des Programms „Perspektive Heimat“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein neues Leben aufgebaut: Tahera Mehdawi (32) hat an einen Kurs zur Legehennenhaltung belegt und ein...
„Aus jedem Quadratmeter könnten wir etwa 6,5 Kilowatt Solarstrom pro Tag erzeugen. Das ist ein außergewöhnliches Produktivitätsniveau."
Solarstrom ist eine Chance für Afghanistan: Mit der Kraft der Sonne soll die Energieversorgung im Land besser und sauberer werden. Erste Projekte beweisen: Es funktioniert.
„Ich konnte mir kaum vorstellen, dass eines Tages mein Traum von einer Stelle in einer öffentlichen Verwaltung Wirklichkeit werden würde.“
Ein kleines Büro in der Provinzverwaltung von Balkh: Schreibtisch, Computer, Rechenmaschine und jede Menge Papiere. Hier ist Trina Yakhdiwal am Ziel ihrer Träume angelangt: „Ich wollte immer schon im öffentlichen Dienst arbeiten“, sagt die 26-jährige Hochschulabsolventin.
„Ich unterstütze die Ärzte vor Ort vor allem bei komplizierten Fällen“
Es ist ein sonniger Wintertag. Dr. Muhammad Tahir ist in Peschawar (Pakistan) unterwegs, als sein Mobiltelefon klingelt. Er weiß: Jetzt zählt jede Sekunde.
„Bevor der Park instandgesetzt wurde, war er ein schlechter Ort, insbesondere für die Jugend. Jetzt ist die Gegend grün, sicher, ein Erholungsort, der auch für Kinder geeignet ist“
Das Kabuler Stadtviertel Char Deh wandelt sich vom Problemquartier zum lebenswerten Ort. Zu verdanken ist das einem vom Auswärtigen Amt durch die KfW finanzierten Projekt des Aga Khan Trust for Culture. Die Partner schnürten ein Gesamtpaket für Char Deh, das Naherholung, Infrastruktur und...
„Wir Afghanen müssen unsere Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Dann entwickelt sich auch unsere Gesellschaft weiter.“
Sajia Behgam hat in Deutschland studiert. Nach ihrem Abschluss kehrte die Afghanin in ihr Heimatland zurück, um dort ihren Beitrag zur Entwicklung zu leisten. Heute kämpft sie für die Gleichstellung der Frauen – und berät den Regierungschef persönlich.
"Der Markt hilft uns dabei, andere Menschen besser zu verstehen. Das Trägt zur Stabilität in der Grenzregion bei."
Jeden Samstagmorgen um 8 Uhr heißt der Tem-Markt in der kleinen Grenzstadt Khorog an der afghanisch-tadschikischen Grenze Handelnde von beiden Seiten des Panj-Flusses willkommen. Angezogen werden sie von der bunten Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Produkte: Neben farbenfroher Kleidung und...
د ښځو وضعیت اسانه نه دی. ډیری یې د دوی حق نه پیژني.
"Die Situation für Frauen ist nicht einfach. Die meisten kennen ihre Rechte nicht."
Während Azada Sepher mit Kolleginnen in einer Besprechung der Polizeistation des Distriktes Dehdadi der Provinz Balkh im Norden Afghanistans sitzt, wird sie von wütenden Stimmen in der Empfangshalle abgelenkt. Eine Frau und ein Mann liefern sich eine hitzige Diskussion. Kurz entschlossen geht die...