Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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„Ich konnte mir kaum vorstellen, dass eines Tages mein Traum von einer Stelle in einer öffentlichen Verwaltung Wirklichkeit werden würde.“
Ein kleines Büro in der Provinzverwaltung von Balkh: Schreibtisch, Computer, Rechenmaschine und jede Menge Papiere. Hier ist Trina Yakhdiwal am Ziel ihrer Träume angelangt: „Ich wollte immer schon im öffentlichen Dienst arbeiten“, sagt die 26-jährige Hochschulabsolventin.
Der finanzielle Spielraum hat mir meine Expansion ermöglicht.
Nähmaschinen wohin der Blick auch schweift, fleißige Hände, die geschickt Stoffe zuschneiden, mit Nadel und Faden hantieren und Stoffballen in Schuluniformen, Anzüge oder Kittel für Krankenhauspersonal verwandeln.