Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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Bisher war Wassermangel unser Hauptproblem. Die meiste Zeit war es zu trocken und die Pflanzen konnten nicht wachsen. Viktor hat mir verschiedene Techniken gezeigt, Wasser effizienter zu nutzen.
In Samangan, einer Provinz im Norden Afghanistans, macht der Anbau von Nüssen den Großteil der Landwirtschaft aus – insbesondere von Mandeln und Pistazien, aber auch von Walnüssen. Die Bedingungen sind hart: Heiße und trockene Sommer bereiten den Bauern große Schwierigkeiten auch so viel zu...